Wofür wir stehen

 

Der Landeszusammenschluss für Straffälligenhilfe in Hessen 

  • organisiert durch seine Mitglieder die Hilfe zur Wiedereingliederung von straffällig gewordenen Menschen

  • vernetzt Justiz und Kriminalpolitik mit dem sozialen Hilfesystem

  • regt auf Landesebene ein Resozialisierungsgesetz an, das ergänzend zum Strafvollzugsge­setz (stati­onäre Resozialisierung) die nichtfreiheitsentziehenden Maßnahmen und sozial­staatli­chen Hilfeleistungen definiert und mit einem Rechtsanspruch versieht. Ressortüber­greifende Wirkungen für eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind ausdrücklich erwünscht!

  • setzt sich für den Vorrang ambulanter vor stationären Maßnahmen ein. Soweit der jeweilige Rechtsgüterschutz dies zulässt, können so die schädlichen Folgen des Freiheitsentzugs ver­mieden und hohe Kosten gespart werden

  • fordert die Entkriminalisierung von sog. Bagatellstraftaten, z.B. „Schwarzfahren“ und die An­wendung des Täter-Opfer-Ausgleichs als Alternative auch im Erwachsenen-Strafrecht

  • fordert, die Diskriminierung von Inhaftierten und Haftentlassenen in der Sozialversicherung zu beenden: den Ausschluss aus der Rentenversicherung , die massive Schlechterstellung in der Arbeitslosenversicherung und die problematische Gesundheitsversorgung

  • fordert im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben zur Gestaltung des Vollzugs (§ 3 HStVollzG), die zur Verfügung stehenden „vollzugsöffnenden Maßnahmen“ (§ 13 HStVollzG) extensiv an­zuwenden. Nur so ist während der Haft der Bezug zur gesellschaftlichen Realität zu erhalten oder unter kontrollierten Bedingungen wieder herzustellen

  • hält es für dringend erforderlich, das Übergangsmanagement im hessischen Strafvollzug über die Haftentlassung hinaus fortzuführen. Erst in Freiheit beginnt die Herausforderung, trotz aller Schwierigkeiten, künftig ein straffreies Leben zu führen – Hilfe tut not!

  • setzt sich ein, für eine nicht diskriminierende soziale Beratung und Unterstützung von „mitbestraften“ Angehörigen

  • ist Ansprechpartner für mehr als zwei Drittel aller Haftentlassenen. Wirksame Hilfe zur Wieder­eingliederung erfordert eine flächendeckende und angemessene Ausstattung der freien Straffälligenhilfe in Hessen!

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© Landeszusammenschluss für Straffälligenhilfe in Hessen